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Thüringen - Landesrecht - Baugesetze - Verordungen - Richtlinien

§ 3 Voraussetzungen für die Anerkennung

Als Sachverständige für Erd- und Grundbau nach Bauordnungsrecht können nur Personen anerkannt werden, die
1. die deutsche Sprache in Wort und Schrift beherschen,
2. nach ihrer Persönlichkeit Gewähr dafür bieten, dass sie ihre Aufgaben ordnungsgemäß im Sinne des § 4 erfüllen,
3. die Fähigkeit besitzen, öffentliche Ämter zu bekleiden,
4. nicht durch gerichtliche Anordnung in der Verfügung über ihr Vermögen beschränkt sind,
5. das 68. Lebensjahr noch nicht vollendet haben,
6. ein Studium des Bauingenieurwesens an einer deutschen Hochschule oder ein gleichwertiges Studium im Europäischen Wirtschaftsraum erfolgreich abgeschlossen haben.
7. neun Jahre im Bauwesen tätig und davon mindestens drei Jahre im Erd- und Grundbau mit der Anfertigung und der Beurteilung von Standsicherheitsnachweisen befasst waren.
8. besondere Kenntnisse und Erfahrungen im Erd- und Grundbau durch die Vorlage eines Verzeichnisses aller in den letzten zwei Jahren vor Antragstellung erstellten Baugrundgutachten nachweisen, hiervon sind zwei Baugrundgutachten gesondert vorzulegen, die die Bewältigung überdurchschnittlicher Aufgaben zeigen müssen,
9. versichern, dass weder sie noch ihre Mitarbeiter an einem Unternehmen der Bauwirtschaft oder einem Bohrunternehmen tätig beteiligt sind und
10. einen Nachweis vorlegen, wonach sie über die Geräte verfügen oder verfügen können, die für die Untersuchung des Baugrundes erforderlich sind.