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Thüringen - Landesrecht - Baugesetze - Verordungen - Richtlinien

§ 19 Entlassung aus dem Amt

(1) Der Öffentlich bestellte Vermessungsingenieur ist aus seinem Amt zu entlassen, wenn
1. seine Bestellung durch Zwang, arglistige Täuschung, Drohung oder Bestechung herbeigeführt worden ist,
2. eine der Voraussetzungen nach § 14 Abs. 3 zu Unrecht als gegeben angenommen wurde oder entfallen ist,
3. ein Grund vorliegt, nach dem der Bewerber nach § 14 Abs. 4 nicht hätte bestellt werden dürfen oder
4. er sich einer groben Verfehlung gegen seine Pflichten schuldig gemacht hat.
(2) Der Öffentlich bestellte Vermessungsingenieur kann aus seinem Amt entlassen werden, wenn
1. er in Vermögensverfall geraten oder infolge gerichtlicher Anordnung in der Verfügung über sein Vermögen beschränkt ist,
2. ein Verfahren über die Bestellung eines Betreuers anhängig ist,
3. ein Verfahren wegen einer Straftat unter Anordnung von Untersuchungshaft anhängig ist,
4. er sich wiederholter Pflichtverletzungen schuldig gemacht hat oder
5. er sein Amt länger als ein Jahr nicht ausgeübt hat. 
Sofern absehbar ist, dass die Umstände, die nach Satz 1 zu einer Entlassung aus dem Amt führen können, vorübergehender Natur sind oder sein können, kann der Öffentlich bestellte Vermessungsingenieur vorläufig seines Dienstes enthoben werden.
(3) Der Öffentlich bestellte Vermessungsingenieur hat sich bei einer Amtsentlassung oder während einer vorläufigen Dienstenthebung jeder Amtshandlung zu enthalten.