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Thüringen - Landesrecht - Baugesetze - Verordungen - Richtlinien

§ 13 Vertretung

(1) Ist eine als Vertreter zu bestellende Person nicht Öffentlich bestellter Vermessungsingenieur, so ist sie vor Beginn der Vertretung nach § 15 Abs. 4 ThürGÖbVI zu vereidigen. Vor der Vereidigung sind von der zu bestellenden Person Erklärungen nach den Anlagen 1 und 2 abzugeben. Für die Dauer der Vertretung gelten die für die Amtsführung des Öffentlich bestellten Vermessungsingenieurs maßgeblichen gesetzlichen Regelungen entsprechend.
(2) Ist eine nach Absatz 1 zu bestellende Person schon einmal für die Vertretung eines Öffentlich bestellten Vermessungsingenieurs vereidigt worden, genügt es, wenn sie auf den früher geleisteten Eid und die nach Absatz 1 Satz 2 abgegebenen Erklärungen schriftlich hingewiesen wird.
(3) Der Vertreter eines Öffentlich bestellten Vermessungsingenieurs führt das Siegel des Vertretenen. Der Unterschrift des Vertreters ist der Zusatz "in Vertretung des Öffentlich bestellten Vermessungsingenieurs ... [einsetzen: Name]" anzufügen. § 7 Abs. 3 bis 5 und 7 gilt entsprechend.
(4) Der Vertreter zeichnet auch in den Fällen, in denen das Dienstsiegel keine Verwendung findet, mit dem Zusatz nach Absatz 3.
(5)

Während der Zeit der Vertretung soll der vertretene öffentlich bestellte Vermessungsingenieur sein Amt nicht ausüben.

(6) Der Vertreter versieht das Amt auf Kosten des vertretenen Öffentlich bestellten Vermessungsingenieurs. Der Öffentlich bestellte Vermessungsingenieur hat dem Vertreter eine angemessene Vergütung zu zahlen. Bei von Amts wegen bestellten Vertretern beträgt die Vergütung mindestens ein Zehntel der während der Vertretung fällig gewordenen Kostenforderungen.